Es begab sich zu der Zeit 2010 nach Christi Geburt, dass der Präsident des Heads Up Freiburg in einem fernen Land auf der anderen Seite des Planeten weilte. Glücklicherweise kehrte er von der anderen Seite der Welt auch wieder zurück und brachte uns allen eine Idee mit, die den Verein nicht mehr loslassen sollte.

Zu jener Zeit war das Turniere spielen in Freiburger Gefilden nicht ganz so, nun ja, populär und man konnte nur ein kleines Grüppchen auf den Turnierkursen in ganz Deutschland auffinden. Es war die Absicht unseres ehrenwerten Präsidenten zumindest in kleinen Maßstäben seinen Mitgliedern ein Turniererlebnis zu ermöglichen, und so erblickten die Heads Up League Days das Licht der Welt.

Für den August League Day haben wir Besuch aus Pirmasens bekommen. Und nicht nur, kamen sie vorbei um bei uns mit zu spielen, sondern sie dominierten auch gleich den League Day. Eventuell müsste man nochmal die Handicapberechnung überdenken...

Ein neuer Monat bedeutet auch ein neuer League Day. Im Mai wurde wieder einmal im Waldseilgarten gespielt. Also eigentlich ein Kurs den jeder perfekt beherrschen müsste und somit auch problemlos niedrige Scores spielen können. Doch die Konzentration war dieses Mal nicht ganz so einfach. Trotz allem zeigte Ralf, dass er auf bestem Wege ist, ein guter Disc Golfer zu werden und siegte mit drei Würfen Vorsprung nach Handicap vor Jochen.

Ein Test der Konzentration war es auf Grund von mehreren anwesenden Klettergruppen und somit hatte man immer wieder mal Angst einen unbeteiligten Zuschauer eventuell zu treffen. „Wir hatten das zwar abgesprochen, aber da müssen wir uns wohl falsch verstanden haben“, erklärt Jon die Planungsmisere. Mit drei Kindergeburtstagen, die teilweise vorne am Tipi waren und meistens in den Bäumen war es eine deutlichere Herausforderung ruhig zu bleiben und die Würfe zu vollbringen die es benötigt als dies sonst der Fall ist.

Strahlendes Wetter und 20°C sind eigentlich immer sehr wünschenswert für einen Heads Up League Day. Doch so ganz geheuer war unserem TD und Präsidenten das Wetter nicht. "Das ist der erste richtige Test ob man den Kurs auch bei einem recht vollen Park spielen kann," erklärte er seine leicht zurück gehaltene Freude. Denn bereits im Jahr 2014 gab es bei dem League Day im Mai, der ebenso im Dietenbachpark statt gefunden hatte, größere Probleme mit anwesenden grillenden Großfamilien. (Nachzulesen im Bericht zum Mail League Day 2014)

"Zum Glück haben wir aus der Erfahrung gelernt und den Kurs so modifiziert, dass wir mit denen nicht mehr in die Quere kommen," war sich Gordian im Vorhinein sicher. Und das war im Großen und Ganzen auch so. Die ein oder anderen Parkgäste lagen zwar auf zwei Bahnen, aber dies war so gering, dass man sie bitten konnte aufzupassen oder die Wiese zu wechseln.