Bereits zum fünften Mal pilgerten Disc Golfer aus ganz Deutschland in das wunderschöne Bömmersäns im Westen des Landes. Die Lebhaftigkeit, Schönheit und wunderschöne Sprache der Bömmersänser Einwohner ist zwar nicht das Hauptanziehungsmerkmal des Turniers aber immerhin des kleinen Städtchens Bömmersäns.
Allein der Name zeugt bereits von der unvergleichbaren Lautmalerei des lokalen Dialekts , nennt den Ort ein nur des hochdeutschen mächtigen Besuchers unverständlicherweise Pirmasens, oder im Heads Upperischen auch meist Pirmäjsens.

Für den Disc Golfer ist der Lokalkolorit nur zweitrangig. Ist doch ein absolut spaßbringender 18 Bahnen Kurs im Strecktalpark beim Dynamikum angesiedelt. Ruft dann auch noch der Reutlinger Disc Golf Verein zu den Rizzi Open ins Strecktal nach Bömmersäns, kommen sie in Scharen.

Natürlich gab es bisher auch in allen fünf Jahren in denen das Turnier bereits ausgerichtet wird, ebenfalls eine Teilnahme durch den Heads Up Freiburg. Doch, vor allem für alle nicht Heads Upper, völlig überraschend waren es dieses Mal nicht Gorden und Mara die Jon begleitet haben, sondern Alex und Yvonne. Ebenso zu den Standard Bömmersänser Turnierbesuchern aus den Heads Up Gefilden gehört natürlich auch René. Der im Übrigen ebenfalls wie Jon noch keine Rizzi Open verpasst hat.

 

Das geplante Heads Up Doubles am Freitag Nachmittag konnte dann aber leider so nicht durchgeführt werden. René kam Mittwochs noch zu häufig auf die Idee seine Bremse im Auto zu betätigen und mit diesem Verhalten wohl eine Omi nicht klar. Prompt fuhr sie hinten auf sein Auto drauf und René frühest mögliche Ankunft in Bömmersäns wurde auf 17:30 Uhr verschoben.
Es erklärte sich David Sommerer bereit ihn zu ersetzen und somit wurde zumindest ein ¾ Heads Up Doubles gespielt. Mit einem Score von 51 hatten dies Master Joda (Jon/David) für sich entschieden, trotz allem hatten sie in der Gesamtwertung der Doubles (bester Score 40 / Par 56) nichts zu melden.

Spannend war es bei diesen Rizzi Open zwischen den Heads Up Spielern. Yvonne hatte sich aufs Zuschauen verlegt und überließ den Dreikampf den Männern. Es stellte sich heraus, dass alle drei Heads Up Spieler auf so ziemlich dem gleichen Niveau spielten. Bei den verschiedensten Hügeln und Hängen des Strecktals, mit vor allem den sehr vielen Rollmöglichkeiten, gelang es in Runde 1 René eher am besten die beiden anderen auf Abstand zu halten und auch unter Par zu bleiben. Doch die Bahnen 17 und 18 wurden ihm zum Verhängnis. Am Ende lag Jon (59) ganz hinten, hatte aber auch nur einen Wurf Rückstand auf René und Alex (beide 58).

Während der Mittagspause hatte Alex dann wohl etwas zu viel in seinen Bauch geladen und war wie es scheint etwas behäbig. Vor allem machte er, laut Erzählungen, regelmäßige Bekanntschaft mit der Eigenschaft so einiger Disc Golf Scheiben sich genügsam wieder aufzustellen und den Hang hinunter zu rollen. Dies passiert natürlich am häufigsten, sollte ein langer Putt ganz knapp an den Korbrand gesetzt werden.
Jon und René lieferten sich in Runde 2 ein engeres Battle und am Ende konnte sich Jon (60) mit zwei Würfen in der Runde durchsetzen. René (62) verlor seinen Hauchdünnen Vorsprung und lag nun seinerseits einen Wurf hinter Jon. Alex spielte sich mit 66 Würfen recht deutlich in den Hintergrund, da es in Pirmasens bereits schwer ist einen Rückstand von fünf Würfe in nur einer Runde aufzuholen.

Sonntags morgens ging es deutlich zu früh für die Heads Up Vielschläfer los. Bereits um 06:30 Uhr klingelte der Wecker, denn es brauchte ja noch ausführlich Zeit um beim Hotelfrühstück mehrere leckere Waffeln zu verputzen.

Runde drei würfelte die Heads Up Rangliste erneut durcheinander. Alex gelang es das Rennen unter allen drei noch einmal offener zu gestalten. Mit der „Hot Round of Heads Up“, einem Score von 56, konnte er noch einmal drei Würfe auf Jon (59) und zwei Würfe auf René (58) aufholen. Ganz gereicht hatte es aber nicht und er blieb mit zwei Würfen Abstand hinter den anderen beiden die sich die Heads Up Krone am Ende des Turniers Wurfgleich teilten.

In den Open hat Dennis Possen, nach einem Stechen, das Turnier für sich entschieden.

Abschließend war es mal wieder ein sehr entspanntes Turnier mit tollen Typen, einem super TD, einem Kurs der einfach immer Spaß macht und einer etwas anderem Heads Up Beteiligung. Also alles in allem ein voller Erfolg.

Ergebnisse German-Tour-Online

Ergebnisse PDGA

Ergebnisse Disc Golf Metrix (mit Hole-by-Hole Scores)

Am ersten September- Wochenende war es endlich wieder soweit- nach einem langen Jahr des Wartens ging es wieder ab auf mein Lieblingsturnier!

Als Headsup- Exilant mit zwei weiteren duften Typen bewaffnet ab auf die Piste Richtung Süden, rechts vorbei an hunderten Pendlern und Urlaubern mit Ziel: Glottertal. Drei Stunden bis zur Ankunft, noch ausreichend Zeit zum Einkaufen bevor das obligatorische Freitagsgrillen beginnt. 

Hier ein wichtiger Hinweis an alle guten Ehemänner und Freunde - EDEKA Denzlingen führt keine Schnittblumen, nur Topfpflanzen!

Dem Ruf des Waldes folgten weitere 70 Teilnehmer (leider eine kurzfristige Absage)- volles Starterfeld also- zum ersten Mal seit es die HDC gibt! 

Am vergangenen Wochenende durfte ich als Wahlexilant einem grandiosen Tournament beiwohnen.

Die 1. Vulkan Open im hessischen Herbstein standen an. Turnierorganisator und Rocco Plaue - Klon Sebastian Pilger (Petzi) samt seinen Teamern, die sich alle haupt- und nebenberuflich der Bespaßung von Kindern verschrieben haben, luden die Scheibenzunft zum fröhlichen Rupfen und fast alle kamen. Seit einem Jahr gibt es den Kurs in Herbstein und da war es naheliegend das C- Turnier direkt zu überspringen und den Herren und Damen aus dem Allgäu, Hamburg, Lünen, Rüsselbach und diversen anderen Scheiben- Metropolen ein B- Turnier anzubieten.

Freitags mittags gemütlich 1,5h durch die Pampa ging es direkt zum Bezug der Unterkunft „im Kurs“. Praktischerweise liegt im traumhaft schönen Parkgelände mit dezentem Höhenunterschied (laut Fitnesstracker ca. 20 Stockwerke, also 50m oder so) neben einem Rentnerdomizil eine Jugendherberge so wie man das von früher noch kennt. Großes Haus mit etlichen Stockbett- Zimmern, Duschen im Keller, Pressen auf dem Gang und Zelte und Freizeitbeschäftigungen außerhalb, wie z. B. besagtes Discgolf.

Es ist selten, dass die Wetterbedingungen ein Disc Golf Turnier beeinträchtigen. Natürlich ist es manchmal schwieriger bei schlechten Wetterverhältnissen zu spielen, aber gespielt wird trotzdem. Am letzten Wochenende war das in Pirmasens (gesprochen Pirmäisens) nicht 100% sicher. Gerade als man Samstag morgens das Turnier beginnen wollte, ging ein heftiges Gewitter mitten im Strecktalpark beim Dynamikum hinunter. Aus Sicherheitsgründen, da bereits einige Blitze auf dem Kurs niedergingen, wurde der Start um 15 Minuten nach hinten verschoben. Dadurch entging man zwar dem Gewitter, der Regen wollte allerdings den Platz nicht ganz so schnell räumen.

Leicht verspätet ging es also in die erste Runde der 3. Rizzi Open ausgerichtet von Michael "Ede" Hamann in Zusammenarbeit mit den Disc Golfern um die Familie Hemmer aus Pirmasens. Jon startete auf der Bahn um die es schon zu Beginn die meisten Diskussionen gab. Die Bahn 13 ist eine recht kurze aber auch steile bergauf Bahn. Spielerisch tatsächlich eher kein Problem, nur einen sicheren Tritt vermisste man auch schon als erster Flight in der ersten Runde. Gordian musste sich gleich mit der Inselbahn 5 rumschlagen und Mara startete im eher flacheren Teil des Kurses.