In einer typischen Freiburger Disc Golf Saison gibt es zwei Highlights im Jahr. Eines davon ist am Anfang der Saison und das zweite eher gegen Ende der Saison. Diese Highlights sind beides Turniere mit einem besonderen Flair. Das Turnier im Frühling ist vom Flair, der Stärke des Teilnehmerfeldes, der Schwierigkeit und dem Spaßlevel des Kurses her unerreicht. Die Rede ist natürlich von Hellsterns Hesselbacher Hofturnier. Dieses Jahr fand es zum 17. Mal statt und ist ganz klar das Lieblings- Auswärtsturnier von den regelmäßigen Freiburger Turnierspielern.

Es gibt kein anderes Turnier das nur Ansatzweiße an das Flair, die Familiarität , die geforderte Leistung und das drum herum generell heran kommt. Die Herzlichkeit mit denen Frank und Christine Hellstern jedes Jahr 72 Spieler zu sich nach Hause eingeladen haben, sucht seines gleichen. Übernachten konnte man immer im ganzen Haus, Freitag Abends nach den Doubles gibt es Abendessen für alle die da sind, morgens jeweils Frühstück, das Mittagessen wird von Christine selber gekocht, der Kurs ist immer sehr gut präpariert, und so kann man die Aufzählung noch sehr viel weiter führen.

Der Biber ist das zweitgrößte Nagetier der Welt, hat eine durchschnittliche Körpermasse von 18 kg und wird ca. 12 Jahre alt. Soweit zumindest zum namensgebenden Tier des Kurses der am letzten Wochenende gespielt wurde. Der Kurs ist etwas versteckt, nicht öffentlich bekannt und leider auch nicht wirklich permanent. Obwohl mit den kleinen runden Zielscheiben die Basti auf "seinem" Kurs verteilt hat, könnte man doch von einem zumindest halb permanenten Kurs sprechen.

Bei der 5. Heuweilermer Dorf Challenge am vorletzten Wochenende standen, wie bereits in den letzten Jahren, mal wieder ein paar Bäume im Weg. Es ist allerdings auch keine allzu große Schwierigkeit einen Baum auf irgendeiner Bahn in Heuweiler zu treffen. Deutlich schwieriger ist es alle Bäume zu verfehlen. Tatsächlich gelang das nur einem Spieler in der zweiten Runde, aber dazu später mehr.

Bei der 5ten Ausführung und somit dem ersten kleinen Jubiläum wollten sich 52 Spieler in dem Heuweilermer Wald beweisen. Ein Turnier mit Seltenheitscharakter, da es nicht viele Kurse in Deutschland gibt die zu 90% im Wald gespielt werden. Nur die Bahn 18 war komplett außerhalb des Waldes.

Auch wenn es für Deutschland doch eher überraschend ist, so gibt es doch den ein oder anderen Disc Golf Kurs der nicht auf Grund des Einsatzes von aktiven Spielern entsteht. Manchmal passiert es auch anders rum und ein Kurs entsteht in einem Ort ohne Spieler. Da Disc Golf aber ein Sport ist, der häufig Begeisterung hervor ruft, bleibt das nicht lange so. Der Kurs am Dynamikum in Pirmasens ist ein Paradebeispiel dafür. Im letzten Jahr wurde hier das erste offizielle Turnier ausgetragen und zu diesem Zeitpunkt gab es mit der Familie Hemmer bereits ein paar Spieler. Entstanden war der Kurs, da das Dynamikum Platz hatte und sich bei Eduard (Michael Hamman) meldete um ihn zu kreieren.

Wie bereits im Jahr zuvor, wurden die 2. Rizzi Open von der Rizzi Artlounge unterstützt. Somit avanvcieren die Rizzi Open zu dem in Deutschland höchst dotierten Turnier. Alleine das Kunstwerk das für den Sieg in der Open Klasse gesponsert wurde, hat einen Wert von ca. 1300€. In Zukunft wird der Wert wahrscheinlich sogar noch steigen, da es keine neuen Gemälde von James Rizzi mehr geben wird. Auch alle anderen Division erhielten Kunstwerke von James Rizzi oder ähnlichen Künstlern.