Bereits zum vierten Mal in Folge wurde es am letzten August Wochenende etwas lauter im heuweilerischem Frankenholz. Manchmal gab es ein Flatsch, wenn mal wieder jemand an einer Stelle vorbei kam an der es zu viel Matsch gab, ein anderes mal konnte man jemanden jubeln hören, aber am meisten konnte man ein TOCK und ein genervtes Gemeckere vernehmen. Denn die 4. Heuweilermer Dorf Challenge wurde ausgetragen und das bedeutete, wie bereits in den letzten drei Jahren, viel Gefluche, viele Baumtreffer, etwas Gesuche und dennoch viele zufriedene Disc Golf Spieler im heuweilemerischen Wald.


Mit 48 Teilnehmer wurde in diesem Jahr kein weiterer Spielerrekord aufgestellt. Dennoch war die Spieleranzahl zufriedenstellend, da vor allem Gordian "immer sehr glücklich [ist], wenn es nicht ganz so viele Spieler sind", Denn auch bei einer eher geringen Anzahl an Spielern ist es dem Wald nach dem Turnier deutlich anzusehen, dass etwas stattgefunden hat. Auf allen 18 Bahnen kann man sich nach dem Turnierwochenende nicht mehr verlaufen, da kleine Trampelpfade eindeutig kennzeichnen wo es weiter geht. Auch die ein oder andere Macke kann man an mehreren Bäumen finden, und doch tut das Turnier dem Wald eher gut. "Das liegt natürlich an den wochenlangen Waldarbeiten die im Vorfeld durchgeführt werden", meint TD Jon. Denn es werden nicht nur die Fairways aufgeräumt, und dann aufgehört wenn man spielen kann. Auch so einige sich sehr stark ausbreitende Pflanzen werden mitsamt der Wurzel entfernt.

Die Freiburger Erfahrungen mit den Albuch Classics waren bisher auf nur eine Person beschränkt. Denn bisher war nur Jon bei zwei Ausführungen der Albuch Classics (2012, 2013) dabei. Doch in diesem Jahr änderte sich dies grundlegend. Mit gleich vier Spielern war der Heads Up Freiburg dieses Mal vertreten. Lars und Jon konnten es sich nicht nehmen lassen innerhalb von drei Wochen das dritte Turnier zu spielen, und Mara und Gordian wollte auch endlich Mal den Söhnstettener Kurs spielen.

In den vergangenen zwei Jahren meinte es das Wetter mit den Disc Golf spielenden Teilnehmern etwas zu gut. Bei fast 30 Grad Celsius im dortigen Kessel zu spielen war extrem anstrengend. Anstrengend war es dieses Mal zwar auch, aber immerhin die Hitze war nicht vergleichbar. Allerdings musste man sich am Sonntag in Runde drei mit durchgängigem Regen arrangieren. Es blieb also jedem selbst überlassen ob das Wetter dieses Jahr angenehmer war oder eben nicht.

Der Kurs in Söhnstetten ist einer der bekanntesten in Deutschland. Dies gilt vor allem für die Bahn 5, die 190 m lang ist und ca. 35 m ins Tal hin abfällt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Kurs zwei

Es gibt ein paar Turnierdirektoren bei denen die Teilnehmer teilweise in Scharen kommen, wenn diese zu einem Turnier rufen. Der Eduard ist so einer. Egal wo er ein Turnier organisiert, es ist immer super Stimmung und ein volles Teilnehmerfeld. Was natürlich in erster Linie an diesem top Typen liegt. So war es auch dieses Mal bei den 1. Rizzi Open in Pirmasens. Pirmasens ist ein Kurs, der fast zwei Jahre lang von der Disc Golf Gemeinde übersehen wurde. Dabei ist der Kurs sehr ansprechend mit seinem Verlauf in einer Schlucht. Daraus resultieren natürlich auch Höhenunterschiede, die bewältigt werden wollen und ein See in der Mitte tut dann sein übriges. Jon versenkte zum Beispiel zwei Mal die gleiche Scheibe darin, beim zweiten Mal dann leider entgültig. Als Beispiel für die Höhen gilt Bahn 12, die ist gerade einmal 48 m lang. Um aber neben den Korb zu kommen, nimmt man am besten "den leichtesten Driver und reißt voll an", so meinte ein lokaler Pirmasenser Disc Golfer während Runde 1. Alles in allem ein Kurs mit durchschnittlich eher kurzen Bahnen, die einem aber vollste Konzentration abverlangen.

Der Ede hat also zum Turnier gerufen und natürlich sind ein paar Heads Up Spieler dem Ruf gefolgt. Es hatte ein klein wenig das altbekannte Turniergefühl aus den letzten Jahren, als aus Freiburg immer die gleichen zwei angereist waren und es dieses Mal eben auch diese beiden waren. Aber auch ein Heads Up Exilant, für diesen Bericht aka Horst, leistete uns Gesellschaft. Eine Seltenheit war im übrigen der Zeitpunkt der Anreise. Denn Gorden und Jon kamen bereits am Freitag früh genug für eine Doublesrunde an. Diese konnte aber leider aus Gründen der Nahrungsaufnahme und des zu einem bestimmten Zeitpunkt reservierten Tisches nicht beendet werden.

Nachdem die Turniersaison mit den Chili Open gleich mit einem Highlight anfängt, folgt kurze Zeit später in Form des Hellsterns Hesselbacher Hofturniers gleich das nächste Highlight der Saison. Denn dieser Name lässt bei sehr vielen Disc Golfern in Deutschland die Herzen höher schlagen. Kein Turnier hat ein solches Flair und nur sehr wenige Turniere finden seit solch einer langen Zeit statt. Auch hat fast kein Turnier einen Kurs der ähnlich anspruchsvoll ist und auf dem sich die besten Disc Golfer Deutschlands versammeln. Das Spielerfeld ist dementsprechend fast schon herausragend und wahrscheinlich kommt in Deutschland nur in Dassel, den Berlin Open, in Söhnstetten und bei der DM ein ähnlich starkes Spielerfeld zusammen. Bei dem 15ten Hellsterns Hesselbacher Hofturnier waren auch wieder Gordian und Jon anwesend. Für sie war es ebenso ein kleines Jubiläum, denn bereits seit 5 Jahren pilgern unsere zwei Hauptturnierspieler nach Hesselbach auf den Hellsternschen Hof.